Kyoto 6

Der letzte Tag in Kyoto ging zum Ryoan-ji, mit dem berühmten Steingarten. Leider war er ein bisschen ausserhalb, so dass wir erst zu einem anderen buddistischen Tempel fuhren, und von dort einen Fussmarsch dorthin machten. Im Vergleich zum nahegelegenen Kinkaku-ji, war es dort relativ leer. Leider war das Wetter eher trüb, so dass die Fotos nicht besonders toll geworden sind. Auf dem Rückweg im Bus sahen wir einen (Shinto?)-Priester im traditionellen Gewand inclusive Geta an den Füssen, ein seltener Anblick. Am Nachmittag waren wir dann noch im Kaiserpalast, der erstaunlicherweise sogar kostenfrei besichtigt werden konnte. Die weitläufigen Anlagen sind wirklich beeindruckend, auch die Gärten sind sehr schön angelegt und vermitteln das Gefühl von Weite. Definitiv besichtigenswert. Abends ging es nochmal in das Udon-Lokal Yamabi, wo wir wieder lecker gegessen haben. Danach früh ins Bett, denn um 4:55 wurden wir abgeholt.

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In the morning, we went to visit Ryoan-ji with its famous stone garden. It was less crowded than the Kinkaku-ji, but sadly the weather was cloudy, so my photos were not as good as i hoped for. On our way back, we encountered a (shinto?) priest in full kimono and geta sandals in the bus, a rare view. The afternoon we visited the Emperors palace, with free entrance. It is a big and impressive court area with many buildings and some beautiful gardens, definitively worth a visit. The evening we went to our Udon-Noodle restaurant for a nice meal. Went to bed early, because our driver picked us up at 4:55 am…

Kyoto 5

Auf dem Weg zum To-ji Tempel mit seiner fünfstöckigen Holzpagode gab es vorher noch einen kleinen Shopping-Mall Zwischenstop in der Aeon Mall in der Nähe des Bahnhofs. Hier durften dann ein hübsches Häkelheft für meine Freundin mit, sowie auch ein japanisches Sonnenhütchen. Ganz oben gibt es einen grossen Daiso, in dem man für 100Yen alles mögliche erstehen kann, zum Beispiel japanische Ohrlöffelchen (Mimikaki). Den Tempelbezirk besichtigten wir allerdings nur von aussen. Danach ging es zu Fuss in Richtung der Zwillingstempel Nishihongwang-ji und Hongan-ji, zwei grossen Tempelkomplexen einer buddhistischen Glaubensrichtung. Zum Besichtigen von innen hatten wir irgendwie keine Lust, und sind daher nur so ein bisschen durchpariert. Abends gab es dann Sushi satt bei Kikyo-Sushi. Diesmal hatten wir sinnigerweise einen Platz reserviert, sonst wären wir tatsächlich ohne ein einziges Sushi-Essen aus Japan abgereist….

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On our way to the To-ji temple we visited the Aeon Mall near Kyoto station for some shopping. I found a crochet book for a friend and a nice sun-hat. There is a big Daiso on the upper floor, where you can get lots of things for 100 yen. And they have great waiting areas for the men…. The To-ji pagoda is the highest wooden pagoda in Japan. Then we went to the Buddhist twin temples Nishihongwang-ji and Hongan-ji, but only visited from outside. For dinner we went to Kikyo Sushi and ate as much sushi as we could manage. This time we had a reservation, otherwise we would have left Japan without a sushi meal…

Kyoto 4

Als erstes besichtigten wir den Kiyozuma-dera Tempel mit seinen prachtvollen grellorangen Holzbauten. Auch hier war es reichlich voll, in den zugehörigen Gärten wurde es zum Glück leerer. Danach spazieren wir in Richtung Gion mit seinen alten Holzbauten und gönnten uns noch gebratene Mochi mit süsser Sojaglasur. Gion war so überfüllt, dass wir gleich geflohen sind. In einem kleinen Messerladen hat mein Freund noch zwei schöne Küchenmesser gekauft. Superscharfe Teile…. Abends landeten wir auf Futtersuche in einem kleinen Okonomiyaki-Laden.

First went to Kiyozuma-dera temple with its impressive orange wooden structures. Beautiful gardens too. On the way to Gion we tasted some fried mochi with sweet soy sauce glazing. The boyfriend bought two kitchen knifes in a beautiful shop. Gion has really beautiful old wooden houses, but was crowded like the Oktoberfest, so we just fled… Dinner was at a small Okonomiyaki shop.

Kyoto 3

Am Vormittag erstmal ein  Ausflug zum Ginkaku-ji, dem silbernen Pavillion – allerdings ist er nicht versilbert, sondern aus Holz. Der Pavillon ist zwar schön, aber eigentlich sind die Gärten das eigentliche Highlight. Unten gibt es einen Steingarten mit einem abstrakten Meer sowie einem noch abstrakteren Fuji, danach geht es nach oben mit weiteren schönen Gartenanlagen und schönen Aussichten. Mir hat das eigentlich besser gefallen als der Goldene Pavillon. Danach ging es über den “Philosophers Path” an einem kleinen Kanal entlang, der beidseits von Kirschbäumen gesäumt wird. Ein wirklich empfehlenswerter Spaziergang.  Und weil es zu unserem Hotel nicht allzu weit zu Fuss war, sind wir einfach gelaufen. Der Magen knurrte, und wir kehrten noch ein einem schlichten Curry-Lokal ein. Japanisches Curry besteht weitgehend aus Curry-Bechamel, Reis und einer kleinen Fleisch- oder Fischbeilage und ist sozusagen Standard-Kantinenfutter. Trotzdem war es lecker. Am Abend gingen wir zum Essen ins Yamabi, ein Izakaya in der Nähe unseres Hotels. Viele leckere kleine Gerichte, darunter auch ein Donburi mit rohem Thunfisch und rohem Ei. Dazu ein Sapporo Bier und dann ins Bett.

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First we went to the Ginkaku-ji, the Silver Temple, which is not silver-plated at all. It has a big stone garden representing the sea and mount Fuji, which was quite impressive. Also a beautiful garden with some views over the city. I liked this more than the Golden Pavillion. Then we took a stroll along the Philosophers Path with its cherry trees on each side. A bit drizzly, but still nice. You get some views of the city, too. As our hotel was not that far away we decided to walk. Had some Japanese curry at a curry fast-food restaurant on the way home. Japanese curry consists of a very saucy curry béchamel with rice and some fish oder meat. Still delicious. In the evening we went to a  Izakaya near the hotel, which serves diverse small plates and drinks. We had a rice bowl with raw tuna and raw egg and different other plate including tempura and fried sweet rice balls with anko filling. Sapporo beer tasted great , too.

Kyoto 2

Am zweiten Tag ging es vormittags erstmal zum Fushimi Inari Schrein, den berühmten Schrein mit den tausend Torii. Auch hier wieder einmal sehr voll. Wer Fotos ohne viele Menschen machen will, muss wohl schon bis sieben Uhr da sein. Leider hatten wir nicht genug Zeit mit unserem Guide, um komplett bis auf den Berg zu steigen, oben wäre es sicher weniger voll gewesen. Trotzdem eindrucksvoll. Die Torii werden gespendet, auf jeder Rückseite ist auch der Name des Spenders geschrieben. Nachdem das Holz in dem feuchten Wetter schnell verrottet, halten sie nur einige Jahre und werden dann ersetzt. Der nächste Besichtungspunkt war eine alte Sakebrauerei in Fushimi mit einem kleinen Museum über die Sakeherstellung. Unten ein Blick auf den alten Fabrikhof. Es gab auch drei Sake-Sorten zum testen und anschliessend kaufen. Auf dem Rückweg noch ein kleiner Spaziergang an einem Kanal mit blühenden Kirschbäumen entlang. Am Bahnhof ein Stop beim Kaufhaus Isetan, dort gibt es auch einen Sky Garden mit fantastischem Ausblick über Kyoto. Abends dann leckeres Ramen im Takakura. Nachdem wir mal wieder etwas ratlos vor dem nur japanisch beschrifteten Verkaufsautomaten im Laden standen, wurde uns zum Glück von der englischsprachigen Köchin geholfen, so dass wir die richtigen Knöpfe für die Ramen fanden. Hier ist die Brühe eine interessante Variante von Tonkotsu (Schweinebrühe), nämlich zusätzlich mit etwas Fisch angereichert, was das Umami noch deutlich verstärkt.

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We started our tour at the Fushimi Inari Shrine with the well-known thousand torii. At ten am it was already very crowded, so if you want less people, i suggest to get up early. Sadly we had no time to walk all the torii to the top of the hill. After that we visited an old Sake brewery with museum in Fushimi. There was a sake tasting included. After a stroll on a small channel with more sakura we got to Kyoto station. We visited the Isetan sky garden, where you get a gorgeous view over Kyoto and can get some rest. After some shopping at Isetan we went back to the hotel to relax. Dinner was at a small Ramen bar called Takakura. Luckily we got some help with the english speaking cook in our struggle with the vending machine, which had no pictures and only japanese descriptions. They serve a special tonkotsu (pig bone) broth with addition of some fish. Great umami flavor. 

Kyoto 1

Nach einem leider furchtbaren Frühstück in unserem ansonsten schönen Hotel ging es mit der Führerin zunächst per Taxi zum Kinkaku-ji, dem Goldenen Pavillion. Der Pavillion ist nicht das Original, da er in den 50er Jahren angezündet und danach neu erbaut wurde. Aus der Ferne ist er allerdings eindrucksvoller als aus der Nähe, dafür ist der Landschaftsgarten sehr schön. Anschliessend besichtigten wir Nijo-jo, einen Palast des Shogun mit wirklich weitläufigen Räumen und gemalten Wandpaneelen. Danach ging es noch in den Nishiki-Food Market, eine ewig lange überdachte Marktstrasse, in der es wirklich alles Vorstellbare an Essen gibt (gebratene Spatzen am Spiesschen gefällig?). Danach bummelten wir langsam zu unserem Hotel zurück, unterbrochen von einem kurzen Shopping-Abstecher zu den berühmten Hakuhodo-Pinseln, natürlich durften drei Pinselchen mit zu mir nach Hause. Ein kurzer Ausflug in den Park um den Kaiserpalast, dabei mehr kimonogekleidete Touristen, die Fotos unter den Kirschblüten machen und ein Blick entlang der endlos langen Mauer des Palastareals. Danach ging es zum Abendessen – ohne gebratene Spatzen, statt dessen Curry-Udon.img_20190328_100702-collage

 

First a visit to the Kinkaku-ji, the Golden Temple, which looked more impressive from afar. It was burnt down in the 50ies and re-erected. The gardens were beautiful too. Then off to Nijo-jo castle of the Tokugawa shoguns. An impressive castle with big rooms and beautiful wall paintings. Then we went to Nishiki Food Market, a very long narrow shopping street with lots of food (roasted sparrows on a stick, anyone?). After than we strolled to our hotel to rest a bit, but i had to hop in the Hakuhodo brush shop…. I was quite restrained and only bought 3 brushes. Then we explored the park around the Emperors Palace and watched kimono-clad people taking photos under the cherry trees. At sunset we looked along the long walls of the castle and afterwards found a place to eat (no sparrows….) some Curry Udon.

Tokyo – Takayama

Nach dem Frühstück wurden wir vom Guide mit dem Taxi abgeholt, einer Luxuslimousine mit Bar. Zum Glück hatten wir Hilfe am Bahnhof, denn das System ist etwas kompliziert mit vielen Schranken. Nach der Fahrt in Shinkansen ging es mit der Diesellok in die Berge. Sogar einige Skilifts waren noch in Betrieb. Unser Ryokan war früher ein Antiquitätengeschäft mit Pfandleihe und wirklich urig. Allerdings auch etwas kühl, denn die Heizung besteht aus Klimaanlage oder Benzinbrennern… Nach einen kurze Spaziergang durch die Altstadt gab es ein fantastisches Kaiseki-Essen, dann ein heißes Bad und danach waren schon die Futons hergerichtet…

After breakfast we were driven to Tokyo station in a big limousine. We changed from the Shinkansen to a small train, then finally reached our Ryokan. After a quick stroll through the historic quarters we had a great kaiseki meal, a hot onsen bath and went asleep on our futons.